© Norbert Gaßner

Isterberg

Einer der letzten Ausläufer des Teutoburger Waldes

Isterberg

Einer der letzten Ausläufer des Teutoburger Waldes

Die Gemeinde Isterberg entstand 1974 aus den beiden Gemeinden Neerlage und Wengsel. Der Naturfelsen Isterberg aus Sandstein und Tutenkalk liegt im Norden der Samtgemeinde Schüttorf. Er ist nicht nur geografischer Mittelpunkt, sondern auch zentraler Anziehungspunkt der Gemeinde.  Seine Bezeichnung ist vermutlich zur Germanenzeit von der Fruchtbarkeitsgöttin Istra abgeleitet. Die Felsenklippen sind vor über 70 Millionen Jahren als Ausläufer des Teutoburger Waldes und des Bentheimer Höhenrückens entstanden. Sie gelten als die älteste Stätte menschlicher Kultur in der Grafschaft Bentheim und mit 68 m über dem Meeresspiegel als die höchste Erhebung weit und breit.

Für Kinder als auch Erwachsene ist dieser Ort besonders spannend und magisch. Groß und Klein gehen hier gerne auf Entdeckungsreise, denn man weiß nie, was es hinter dem nächsten Felsen zu sehen gibt. Ein nahe gelegener 35 m hoher Aussichtsturm bietet einen einmaligen Blick auf den ansonsten flachen niederländischen, emsländischen und Grafschafter Raum.

Syen-Venn
Westlich der Bundesstraße 403 erstreckt sich bis zur niederländischen Grenze ein landwirtschaftlich wertvoller Naturraum mit dem 1936 unter Schutz gestellten Naturschutzgebiet „Syen-Venn“. Hierbei handelt es sich um ein 193,2 ha großes Hoch- und Übergangsmoor.

Ort mit Geschichte

Naturfelsen und Nadelwald auf dem Isterberg.
© Norbert Gaßner
  • Der Naturfelsen Isterberg als Namensgeber
    Die Gemeinde ist nach dem Isterberg benannt. Der Naturfelsen aus Sandstein und Tutenkalk gilt als besonderer Anziehungspunkt und ist mit rund 68 Metern eine markante Erhebung in der sonst eher flachen Umgebung.

  • Über 70 Millionen Jahre alte Felsklippen
    Die Felsen des Isterbergs entstanden vor mehr als 70 Millionen Jahren und gelten als Ausläufer des Teutoburger Waldes und des Bentheimer Höhenrückens. Besonders schön: Die Klippen tragen Namen wie „Siebenschläfer“, „Slopsteen“und „Teufelsfelsen“.

  • Aussichtsturm mit weitem Blick
    Seit 1999 steht auf dem Isterberg ein rund 35 Meter hoher Aussichtsturm. Nach 110 Stufen bietet sich ein weiter Blick in alle Himmelsrichtungen — unter anderem bis zur Burg Bentheim und zur Kirche in Schüttorf.

  • Entstanden aus Neerlage und Wengsel
    Die heutige Gemeinde Isterberg wurde 1974 im Zuge der Gemeindereform aus den beiden Gemeinden Neerlage und Wengsel gebildet. Damit ist Isterberg als Gemeinde vergleichsweise jung, trägt aber einen sehr alten landschaftlichen und kulturellen Bezug im Namen.

Erleben & entdecken

  • Geschichte

  • Besonderes Ausflugsziel

  • Naturerlebnis